Es war ein besonderer Vortrag! Wilfried Kohlmeier begeisterte ca. 50 Besucher mit seinem Bildervortrag Die Vogelsbergbahn lebt!
In einem großen Bilderabend sehen Sie spannende Fotos aus ihrer bewegten und großen Geschichte. Historische Aufnahmen und besondere Ereignisse wurden dargeboten, denn bereits vor über fünfzig Jahren – am 27. September 1975 – fuhr der letzte planmäßige Reisezug auf der Vogelsbergbahn von Stockheim nach Lauterbach. Der Eisenbahn-Fotograf Wilfried Kohlmeier zeigte über einhundert dokumentarische Fotos vom spannenden Bahnbetrieb mit Güter-, Personen- und Sonderzügen im Vogelsberg, die er und sein Mitfotograf Ernst Bäppler aus Aschaffenburg in den Sechziger und Siebziger Jahren aufgenommen hatten: besondere Motive aus allen Jahreszeiten von der gesamten Bahnstrecke zwischen Lauterbach über Gedern und Ortenberg bis Stockheim mit Schienenbussen, Personen- und Güterzügen, Bilder von Sonderdiensten aller Art, von Dampfsonderzügen und Messfahrten mit SBB-Fahrzeugen.
Es war ein sehr gelungener Abend und wir freuen uns auf die kommenden öffentlichen Vereinsabende, zu denen Interessenten immer sehr gerne eingeladen sind.
Anbei noch eine Auswahl an Bildern. Wir weisen darauf hin, dass das Copyright der Herren Kophlmeier und Bäppler Beachtung findet.
Am 10. Februar trafen sich die Mitglieder der IGE zur jährlichen Hautversammlung.
Unter vielfacher und reger Beteiligung diskutierten die Anwesenden das vergangene Jahr und die Aussicht auf das kommende.
Nach der obligatorischen Entlastung von Kassierer und Vorstand wurden Georg Ament und Jürgen Kauer in Ihrem Amt wiedergewählt. Neue Kassenprüfer werden Ralf Köhler und Christoph Metternich.
Rückblickend wurden vor allem der Vereinsausflug nach Neresheim und Nördlingen und die Jubiläumsausstellung in November 2025 als besonders erwähnenswert und erfolgreich erörtert. Zudem wurden in 2025 neue Vereinsjacken für alle Mitglieder angeschafft, die sehr gut ankommen.
Für 2026 ist wieder eine Ausstellung geplant. Diese soll am 21. und 22. November stattfinden. Die Aufgaben für die einzelnen Gewerke zur Ausstellung wurden vereinbart und verteilt. Einige Gastanlagen sind auch bereits fest vereinbart. Es gibt für diese Ausstellung aber noch freie Plätze, so dass sich Gäste noch melden können bzw. die Mitglieder sind aufgerufen, passende Anlagen für einen Besuch auf unseren Ausstellungen zu finden und näheres zu vereinbaren.
Unser Vorsitzender Georg Ament beleuchtete die Vereinsgeschichte der IGE
Wie und warum ist der Verein entstanden? Was hat der Verein sich als Ziel gesetzt?
Klar – die Ausstellungen im November sind für viele ein Muss. Aber auch die in letzter Zeit durchgeführten Vorträge ziehen Besucher an. Doch vieles Mehr haben wir zu bieten.
All das wurde hinterfragt und anhand von Fotos dokumentiert. Anekdoten aus dem Vereinsleben lockerten die Geschichte auf, sodass es bestimmt kein langweiliger Abend wird.
Es war ein gelungener Abend mit großen Erinnerungen.
BRITAIN BY TRAIN – Mit dem Zug durch das Mutterland der Eisenbahn
England feierte 2025 das 200-jährige Bestehen seiner Eisenbahnen. Der erste kommerzielle Personenzug fuhr 1825 von Stockton nach Darlington, fünf Jahre später folgte die erste „Intercity“-Strecke zwischen Liverpool und Manchester.
In einer kurzweiligen Multimediaschau nahm der Eisenbahnfreund Günter Holle sein Publikum mit auf einen vergnüglichen 4000-km-Schienenroundtrip nach und durch England zwischen London und Newcastle, Carlisle und Cardiff, Bristol und Portsmouth. Dabei wurden neben Land und Leuten auch Eisenbahnmuseen und Museumseisenbahnen vorgestellt.
Die Multimediaschau dauerte zweimal 40 Minuten mit einer kurzen Pause.
Gut 40 Besucher nahmen am Vortrag bei, der sehr gut ankam.
Im Laufe seines Lebens hat der Bahnfreak sämtliche großen Bahnrouten der Welt bereist und dabei über eine Million Kilometer zurückgelegt, also den Erdball rein rechnerisch 25 mal umrundet.
MIT DEM ZUG AUFS DACH DER WELT Durch Russland und China nach Tibet
In einer knapp 2-stündigen Schau (mit Pause) nahm Günter Holle sein Publikum mit auf eine Schienenexpedition, beginnend am Baikalsee in Sibirien bis hinauf nach Tibet über die höchste Eisenbahnstrecke der Welt in über 5000 m Höhe. An der Reiseroute liegen die Städte Irkutsk, Harbin, Nanjing, die Mega-Boom-Town Shanghai, Peking und schließlich die Heimat des Dalai Lama, Lhasa, die Hauptstadt von Tibet. Der fast 5-wöchige Schienentrip stand unter Holles bewährtem Motto: LÄNDER – MENSCHEN – EISENBAHNEN.
Gut 40 Besucher nahmen am Vortrag bei, der sehr gut ankam.
Im Laufe seines Lebens hat der Bahnfreak sämtliche großen Bahnrouten der Welt bereist und dabei über eine Million Kilometer zurückgelegt, also den Erdball rein rechnerisch 25 mal umrundet.
Am 22. + 23. November 2025 findet die diesjährige Eisenbahnausstellung in Bad Homburg Gonzenheim, Am Kitzenhof 4 / Ecke Friedrichsdorfer Straße statt). Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 13:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Eine Hauptattraktion ist dieses Jahr das Jubiläum 125 Jahre Straßenbahn von Bad Homburg zur Saalburg. Die Saalburg war damals schon ein begehrtes Ausflugsziel und befand sich im Wiederaufbau als Museum. Zu diesem Zweck wurde eine Straßenbahnlinie von Dornholzhausen zur Saalburg gebaut und neue Fahrzeuge beschafft.
Hierzu hat die IGE Bad Homburg e.V. viele Fotos und Pläne zusammengetragen und einige große Schautafeln erstellt, welche dies dokumentiert. Wir zeigen ein Stück Stadtgeschichte mit Bildern der Straßenbahn und dem damaligen Leben.
Auch haben wir ein Modell der Endstation Saalburg, sowie der oberen Louisenstraße gebaut, welchen den Betriebsablauf der damaligen Zeit zeigt. Dazu mussten wir die Gebäude und Fahrzeuge (Größe von Zigarettenschachteln) herstellen, um dem Original möglichst nahe zu kommen. Wie die Fotos beweisen, hat es sich gelohnt.
Homburger Straßenbahn an der Wendeschleife Saalburg – Foto: G. AmentGleisdreieck obere Louisenstraße/Haingasse – Foto: G. Ament
Die Eisenbahnbahnfreunde Weinheim werden mit einer 13 x 5,5 m großen Spur 0 Segmentanlage (Maßstab 1:45) kommen. Auf ihr wird viel Fahrspaß geboten. Lange Züge werden sich über die Anlage schlängeln und die Besucher in ihren Bann ziehen. Auch ein Bahnbetriebswerk werden sie mitbringen.
Segmentanlage der EF Weinheim – Foto: EFWBekohlung Segmentanlage der EF Weinheim – Foto: EFW
Die Kinderspielanlage der IGE wird auch wieder aufgebaut. Alle dürfen dort mal nach Herzenslust die Züge fahren lassen.
Kinderspielanlage der IGE – Foto: IGE
Hubertus Klein bringt seine 4 Jahreszeitenanlage in Spur 0 mit. Das Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt der Anlage
Teil der 4 Jahreszeiten-Anlage – Foto: H. Klein
Ein weiteres Highlight ist die Märklin Spur 1 Ablage aus den 20er und 30er Jahren, welche auf der Bühne aufgebaut wird. Einige Blechlokomotiven und Wagen werden darauf verkehren.
Spur 1 Anlage – Foto: W. Knopf
Dieses Mal zeigt Wolfgang Stößer eine Fabrikanlage. Wie immer hat er eine tolle Szenerie zusammengestellt, auf welcher viel Bewegung zu sehen ist. Bis ins Kleinste sind die Motive ausgestaltet.
Die Fabrik von W. Stößer – Foto: W. Stößer
Weitere Modellbauer wollen ihr Können mit kleinen und großen Anlagen und Dioramen in verschiedenen Maßstäben zeigen.
Der Verein Dampfbahn Furka Bergstrecke wird sich mit einem Infostand ebenfalls beteiligen.
Wir, die IGE Bad Homburg e.V., feiern dieses Jahr unser 40 jähriges Bestehen. Aus diesem Grund zeigen wir eine Dokumentation mit vielen Fotos, welche unsere Vereinstätigkeit auf Schautafeln näher bringt.
Wir hoffen alle kleinen und großen Eisenbahnfans 2025 wieder begrüßen zu dürfen.
Die IGE Bad Homburg e.V. machte am 23. und 24. August 2025 ihren jährlichen Vereinsausflug. Als Ziele wurden die Kleinbahn in Neresheim und das Bayrische Eisenbahnmuseum (BEM) in Nördlingen besucht.
In Neresheim gab es eine sehr informative Führung durch den Vorsitzenden des Museumsvereines, Herrn Kuhn, durch das Gelände und das Betriebswerk des dortigen Bahnhofes der ursprünglich 55 km langen Härtsfeldbahn. Diese verband Aalen mit dem bayrischen Dillingen. Heute werden 8 km dieser Strecke zwischen Neresheim und Dischingen als Museumsbahn betrieben und im ehemaligen „Centralbahnhof“ der Strecke wieder Züge gewartet und in Betrieb gesetzt.
Auch wenn wir uns dessen eigentlich bewusst sind, so war es doch wieder einmal eindrucksvoll zu sehen, welcher Aufwand zur Erhaltung und Pflege von Fahrzeugen und Strecken im Maßstab 1:1 zu leisten ist.
In Nörtlingen war das gebuchte Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof und der Fußweg zum Bahnbetriebswerk Nördlingen in 8 bis 10 Minuten zu bewältigen. Wir wurden dort nicht nur reichlich und lecker verköstigt sondern konnten, da wir das Museum ohne Publikumsverkehr für uns alleine hatten, – je nach Interesse – in den sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen (Werkstatt, Instandhaltungshalle, Betriebspool der Bayernbahn, etc.) stöbern. Auch hier gab es eine spezielle Führung für uns.
Einer der Höhepunkte war sicherlich, mit einem Exemplar der Baureihe 194, dem „deutschen Krokodil“, einige hundert Meter im Museumsbereich hin und herzufahren und wer wollte durfte auch einmal die Lok anfahren und das Bremsen üben.
Am nächsten Morgen konnte die Führung und ein Rundgang im BEM fortgesetzt werden. Zudem wurden die obligatorischen Fotos vor der 194 und auf einer Drehscheibe vor einer Lok der Baureihe 64 gemacht.
Zum Abschluss fuhren wir noch nach Steinsfeld-Reichelshofen in Mittelfranken, wo sich eine der vorbildgetreuesten und größten Modellbahnanlagen Europas befindet. Sie zeigt die Nordrampe der berühmten Gotthardbahn in den Schweizer Alpen in H0-Maßstab mit allen markanten Gebäuden, Brücken und Tunneln. Wir waren durchaus begeistert von der Detailstreue, andererseits mischte sich ein wenig Wehmut ein, da die Besitzer – das Ehepaar Köttgen – die Anlage seit 5 Jahren gerne übergeben würden und sich bisher kein Interessent gefunden hat.
Nach einem fränkischen Imbiss mit Bratwürschtl und Sauerkraut löste sich die Gruppe auf und trat den Heimweg an. Nochmals vielen Dank an die Organisatoren für das gelungene Wochenende, bei dem natürlich auch das schöne Wetter seinen Betrag geleitet hatte.